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TERMINKALENDER 2012

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momentan laufende Veranstaltungen und Ausstellungen

noch bis 13. Mai 2012 - Böse kleine Menschen - Ausstellung in der Kunststiftung

Halle. KSt. Das Forum für zeitgenössische Keramik ist mit einer neuen Ausstellung zu Gast in der Kunststiftung. Unter dem Titel "The horns you take will grow back!" sind vom 1. April bis 13. Mai 2012 Installationen der niederländischen Künstlerin Netty van Osch zu sehen.
Die Künstlerin aus Rotterdam befragt das Kindliche und dessen Unschuld. Ihre Figuren aus Keramik stecken zwar in verniedlichendem Plüsch, doch deren verzerrte Gesichter schauen den Betrachter zornig und herausfordernd an. Als Produkte ihrer Umwelt suchen sie mit der Frage nach wechselseitiger Instrumentalisierung zu provozieren: Wer trägt die Schuld an der Prägung solcher kleinen bösen Menschen? Netty van Osch erhielt bereits zahlreiche Preise und Stipendien, unter anderem vom Europäischem Keramikzentrum in s`Hertogenbosch, dem Internationalen Keramikstudio in Kecskemet oder dem "Center for Art" in Rotterdam.
Kuratiert wird die Ausstellung vom Forum für zeitgenössische Keramik, das sich als Plattform für die aktuelle Auseinandersetzung mit künstlerischer Keramik versteht. Gegründet von neun Keramikerinnen aus Halle und Berlin ist das Forum zwischen 2007 und 2010 mit einer eigenen Galerie in der Neuen Residenz in Halle bekannt geworden. Seine Mitglieder - Antje Scharfe, Ute Brade, Ute Lohse, Marie-Luise Meyer, Judith Runge, Claudia Klinkert, Imke Freiberg, Ina Jänicke und Daniela Otterstein - versammeln in ihren Ausstellungen aktuelle künstlerische Positionen aus dem Bereich Keramik und laden internationale Künstlerinnen und Künstler nach Halle ein - ab 1. April nun in die Ausstellungsräume der Kunststiftung am Neuwerk 11, 06108 Halle (Saale).

noch bis 20. Mai 2012 - Ausstellung "Schriftkunst und Bilderzauber" in das Kunstforum Halle

Halle. KF. Gemeinsam mit dem MESROP Zentrum für armenische Studien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz präsentiert das Kunstforum Halle zum 500. Jubiläum des armenischen Buchdrucks eine glanzvolle Ausstellung. Diese versteht sich auch als deutscher Beitrag zu den Feierlichkeiten in Armeniens Hauptstadt Jerewan, welche von der UNESCO zur "Welthauptstadt des Buches 2012" ernannt worden ist. Aus diesem Anlass werden weltweit - in Venedig, Amsterdam und Washington DC - Ausstellungen durchgeführt.
Im Jahr 2012 nun feiern wir mit den Armeniern das Wunder des armenischen Buches. Im Kunstforum Halle werden vom 17. April bis zum 20. Mai für ihre Schönheit berühmte armenische Handschriften ausgestellt, sowie seltene und reich verzierte armenische Frühdrucke aus Venedig, Konstantinopel, Amsterdam und Etschmiadsin zu bewundern sein. Die Ausstellung besteht aus den zwei Teilen "Handschriften" und "Frühdrucke". Damit soll die Kontinuität zwischen der armenischen Handschriftentradition und dem Buchdruck sichtbar werden, in die auch die Ebene der Buchillustration eingeschlossen ist.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerien beider Länder, deren Vertreter zur Eröffnung anwesend sein werden.

noch bis 20. Mai 2012 - Ausstellung mit Arbeiten von Rosemarie Rataiczyk verlängert

Die Ausstellung mit Arbeiten von Rosemarie Rataiczyk in der Galerie f2 - halle für kunst GbR wird auf Grund des großen Interesses bis zum 20. Mai 2012 verlängert. Die Schau präsentiert eine Werkauswahl der Hallenserin von Malerei, Grafik bis hin zum Gobelin und stellt die Künstlerin in der ganzen Breite ihres Schaffens vor. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein "Talstrasse" e.V. statt.
Öffnungszeiten: Di-Fr 14-19 Uhr, Sa/So 14-17 Uhr, auch an Himmelfahrt 17. Mai 2012 geöffnet von 14-17 Uhr
Galerie f2 - halle für kunst GbR, Fährstr. 2, 06114 Halle (Saale)
Eintritt: kostenfrei

noch bis 24. Mai 2012 - Ausstellung über Jugendliche im Konzentrationslager

"Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben"
Halle. FwA. Dass es im nationalsozialistischen Deutschland besondere Konzentrationslager nur für Jugendliche gab, ist weitgehend unbekannt. Aus den fragwürdigsten Gründen wurden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 25 Jahren inhaftiert: Mädchen in Uckermark bei Fürstenberg, Jungen in Moringen bei Göttingen. Ungefähr 3.000 junge Leute waren dort zwischen 1940 und 1945. Manche kamen ins Konzentrationslager, nur weil sie Jazzmusik gehört hatten. SS-Terror, Zwangsarbeit und kriminalbiologische Aussonderung standen auf der Tagesordnung.
In Halle (Saale) hat sich eine Veranstaltergruppe aus der Comeniusschule, unterstützt durch den Hallianz Jugendfonds und den Verein Miteinander e.V. sowie freien Trägern der Jugendarbeit (AWO) zusammengefunden, um an die damaligen Schicksale der jungen Menschen zu erinnern und aktualisierbare Aspekte der "Vergangenheit" aufzuzeigen.
Die Ausstellung "Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben" des deutschen Sozialpädagogen Martin Guse aus Liebenau (bei Hannover) wird in der Comeniusschule, Freiimfelder Str. 88, am Do, 3. Mai 2012, 13 Uhr eröffnet. Sie ist zu sehen bis zum 24.05.2012. Die Ausstellung richtet sich an Jugendliche ab der Klasse 8 und Erwachsene. Für eine Führung durch die Ausstellung sollten Sie 1 ½ - 2 h einplanen.
Öffnungszeiten: Mo - Fr.: 8.00?15.30 Uhr für Schulklassen und andere Gruppen (nach Anmeldung). Weitere Termine sind nach individueller Absprache möglich.
Eintritt und Führung sind kostenfrei.

noch bis 31. Mai 2012 - Fotos von Gudrun Hensling im Ratshof

Noch bis Ende Mai 2012 kann im ersten Obergeschoss des Ratshofes, Marktplatz 1, die Ausstellung "Halle – Stadt am Fluss/ Halle – Stadt der Wissenschaften“ mit Fotografien von Gudrun Hensling besichtigt werden.
Gudrun Hensling arbeitete von 1994 bis 2002 als Stadtfotografin und hat die städtebauliche Entwicklung Halles mit ihrer Kamera während dieser Zeit intensiv begleitet und dokumentiert. Ein Schwerpunkt der Exposition ist die Erfolgsgeschichte des Technologie- und Gründerzentrums weinberg campus, die Gudrun Hensling auch in einer eigenen Buchpublikation nachgezeichnet hat. Die Fotografin versteht ihre Ausstellung als Beitrag zur diesjährigen Kommunikationskampagne "Wissenschaft in Halle“.

noch bis 03. Juni 2012 - Wort wird Bild. Illustrationen der Brücke-Maler. in der Moritzburg

Mit Werken der Sammlung Hermann Gerlinger und Leihgaben
Halle. StM. Vom 05. Februar bis 03. Juni 2012 ist in der Stiftung Moritzburg, Friedemann-Bach-Platz 5, die Ausstellung "Wort wird Bild. Illustrationen der "Brücke"-Maler" mit Werken der Sammlung Hermann Gerlinger und Leihgaben zu besichtigen sein. Die Ausstellung wird am Samstag, den 04.02.2012, um 15 Uhr eröffnet.
Die gestalterische Auseinandersetzung mit Literatur und Dichtung spielte in der deutschen Kunst des Expressionismus eine herausragende Rolle. Die Brücke-Maler Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff und Pechstein leisteten dazu einen wesentlichen Beitrag.
1907 entstanden mit Kirchners Lithographien zum Drama Sakuntala des indischen Dichters Kalisada und Heckels Holzstöcken zu Oskar Wildes Die Ballade zum Zuchthaus zu Reading erste beachtliche Illustrationen. Sie zeigen eine neue, eigenständige Umsetzung von Text in Bildsprache, die sich später zu souveränen, oft autobiografisch bedingten Interpretationen der literarischen Stoffe entwickelt. Zu den Höhepunkten zählen Kirchners Holzschnitte zu Adelbert von Chamissos Novelle "Peter Schlemihls wunderbare Geschichte" und seine Entwürfe zu Georg Heyms nachgelassenen Gedichten Umbra Vitae, von denen die Originale aus Kirchners Besitz mit seinen Druckanweisungen erhalten sind.
Die Sammlung Hermann Gerlinger bietet einen ausgezeichneten Fundus für die Darstellung dieses Themas, bereichert um bedeutende Leihgaben aus der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen und dem Brücke Museum in Berlin sowie aus Privatbesitz.

noch bis 01. Juli 2012 - METAMORPHOSEN - Informel + Abstraktion aus der Sammlung Bergmeier

Im Zeitraum vom 5. Mai bis 1. Juli 2012 gibt der Kunstverein "Talstrasse" e.V., Talstraße 23 in Halle (Saale), einen Einblick in die Strömungen des Informel und der Abstraktion der 1960er und 1970er Jahre in Deutschland.
Namen wir Rupprecht Geiger, Karl Otto Götz, Gotthard Graubner, Gerhard Hoehme, Georg Karl Pfahler, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Günther Uecker u. a. prägten diese Stilrichtungen des 20. Jahrhunderts wir keine anderen.
In einer Auswahl an Vertretern des Informel und der Abstrakten Malerei zeigt die Ausstellung an Beispielen aus der Sammlung Bergmeier die Besonderheiten dieser beiden Stilrichtungen auf und setzt damit seine Auseinandersetzung fort, den Einflüssen der klassischen Moderne auf die zeitgenössische Kunst auf den Grund zu gehen.
Öffnungszeiten: Di - Fr 14 bis 19 Uhr, Sa und So 14 bis 17 Uhr

noch bis 26. August 2012 - Ausstellung "Pompeji, Nola, Herculaneum - Katastrophen am Vesuv"

Im Landesmuseum für Vorgeschichte, Richard-Wagner-Straße 9-1, wo auch die bekannte Himmelsscheibe von Nebra ausgestellt ist, ist vom 9. Dezember 2011 bis 26. August 2012 die Ausstellung "Pompeji, Nola, Herculaneum - Katastrophen am Vesuv" zu sehen.

noch bis 23. September 2012 - Weil sie die Seelen fröhlich macht. Protestantische Musikkultur seit Martin Luther

Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen zu Halle im Rahmen des Themenjahres der Lutherdekade der EKD 2012 "Reformation und Musik"
Halle. FSt. "Da gibt es die Geschichte vom Magdeburger Tuchmachergesellen, der 1524 inhaftiert wurde, weil er auf dem Alten Markt Lutherlieder verkaufte und die erbaulichsten davon vorsang. Als er daraufhin ins Gefängnis kam, wurde es von achthundert aufgebrachten Bürgern gestürmt. Noch im selben Jahr setzte sich in Magdeburg die Reformation durch." Cordula Timm-Hartmann, Musikwissenschaftlerin und Kuratorin der Ausstellung, ist überzeugt: "Die Reformation war eine Singbewegung!" Diesen Beginn einer neuen kirchenmusikalischen Epoche und ihren Weg durch fünf Jahrhunderte bis in die Gegenwart präsentiert die Ausstellung "Weil sie die Seelen fröhlich macht. Protestantische Musikkultur seit Martin Luther" im Themenjahr der Lutherdekade der EKD 2012 "Reformation und Musik", die am 21. April im Historischen Waisenhaus mit einem Festkonzert eröffnet wird.
Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

noch bis 30. November 2012 - Stadtarchiv stellt zu Architekten Wilhelm Jost aus

Die Ausstellung "Wilhelm Jost – Bauen für die Großstadt (1912-1939)“ wird am Donnerstag, dem 29. März 2012, im Lesesaal des Stadtarchivs Halle, Rathausstraße 1, feierlich eröffnet.
Der Historiker Mathias Homagk M.A. hält einen Festvortrag mit dem Titel "Stadtbaurat zwischen Denkmalschutz, Tradition und Modernität“. Die Ausstellung kann zu den Geschäftszeiten des Stadtarchivs, Montag 10 bis 15 Uhr und Dienstag bis Donnerstag 10 bis 18 Uhr, vom 30. März bis zum 30. November 2012 besucht werden. Der Eintritt ist kostenfrei.

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