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KULTUR »MUSEEN » GEISELTALMUSEUMGeiseltalmuseum
Geiseltalmuseum schließt wegen UmzugIm Zuge der Vorbereitung auf einen Umzug ins neue Naturkundliche Universitätsmuseum wird das Geiseltalmuseum in Halle Ende Dezember 2011 seine Türen für den Publikumsverkehr schließen. Ab dem Jahr 2015 sollen die Fossilien wieder zu sehen sein. Den Worten Dr. Frank Steinheimers, Leiter des Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Universität, zufolge, zieht nach der Schließung des Geiseltalmuseums die große wissenschaftliche Sammlung gleich in die Nachbarschaft zur zoologischen Sammlung an den Domplatz. Die besten Exponate sollen im neuen Naturkundlichen Universitätsmuseum am Friedemann-Bach-Platz in Halle ab 2015 in einer Ausstellung zur Evolution gezeigt werden." Ein entsprechender Antrag auf Finanzierung wurde im Sommer 2011 bei der Landesregierung eingereicht. Es gibt in Sachsen-Anhalt keinen besseren Standort für eine Ausstellung und weltweit kaum spannenderes Material aus der erdgeschichtlichen Epoche des Eozäns", sagt Steinheimer. Was wir am Friedemann-Bach-Platz in Zukunft zeigen werden, kennen Sie aus keinem anderen Museum weltweit. Auch hinsichtlich der Präsentation werden völlig neue Wege beschritten werden." Mehr verrät der promovierte Ornithologe nicht. Dr. Meinolf Hellmund, Paläontologe und Kustos der Geiseltalsammlung, begründet, weshalb eine Schließung des Geiseltalmuseums bereits vor dem eigentlichen, für Ende 2014 terminierten Auszug nötig ist: Ein Umzug der hochempfindlichen und zerbrechlichen Fossilien braucht einen entsprechenden Vorlauf. Wenn wir Ende des Jahres schließen, um in der Ausstellung mit dem Verpacken beginnen zu können, brauchen wir noch mindestens zwei weitere Jahre, um die gesamte Sammlung fachgerecht an den Domplatz verlagern zu können." Seit nunmehr zwei Jahren werden maßgerechte Transportkisten für die Fossilien angefertigt und eine Datenbank mit Beschreibungen und Fotos der Einzelobjekte aufgebaut. Maßnahmen, die erst durch öffentliche Gelder vom Bund, vom Land und von der Kommune unter der sogenannten Kommunal-Kombi-Förderung möglich geworden sind. Um nicht sang- und klanglos in die Einpackphase überzugehen, dürfen
vom 8. November 2011 bis Weihnachten 2011 nochmals Schulkinder zu einem ganz
besonderen Erlebnis ins Geiseltalmuseum kommen. Das Ensemble des Thalia Theaters
inszeniert dort das Fliegende Klassenzimmer" und schickt Professor
Friedrich Hermelin aus, wieder einmal einen Kriminalfall zu lösen, der
sich diesmal um einen besonderen Fund im Geiseltalmuseum drehen wird. Internet: www.geiseltalmuseum.de Alle Angaben sind ohne Gewähr!
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