Hallanzeiger - Online Anzeiger für Halle Saale Montag, 21.05.2012
Startseite Archiv • Kontaktformular

Salon am Stadtbad

Stadtwerke Halle GmbH

Hallescher Schlüsseldienst GmbH

GWG Gesellschaft für Wohn- und Gewerbeimmobilien Halle-Neustadt mbH

Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH

Aktuelles
Lokalnachrichten    
Polizeimeldungen    
Aus dem Rathaus    
Sachsen-Anhalt Info    
Verbrauchertipps    
Vermischtes    
Anzeigenmarkt
Kleinanzeigenmarkt    
Branchen von A-Z    
Wohnungssuche    
Tiervermittlung    
Freizeit
Kino, Theater & mehr    
Was? Wann? Wo?    
Essen & Trinken    
Infothek
Bücherbord    
Links für Hallenser    
Hobbytipps    
Leserbriefe    
Service
Notrufnummern    
Tiernotdienst    
Apothekennotdienst    
Behördenwegweiser    
Schadstoffmobiltour    
Sperrmüllentsorgung    
Postleitzahlen    
Wir über uns
Kontakt    
Werbung    
Statistik    
Bannerwerbung    
Impressum    

Sie befinden sich hier: KULTUR »MUSEEN » GEISELTALMUSEUM

Geiseltalmuseum

  • Einblick in die eozäne Lebewelt des Geiseltals

  • Erläuterungen zur Geologie des Geiseltales und zu den Fundumständen

  • Bildungseinrichtung für Schüler, Studenten und interessierte Laien

Geiseltalmuseum schließt wegen Umzug

Im Zuge der Vorbereitung auf einen Umzug ins neue Naturkundliche Universitätsmuseum wird das Geiseltalmuseum in Halle Ende Dezember 2011 seine Türen für den Publikumsverkehr schließen.

Ab dem Jahr 2015 sollen die Fossilien wieder zu sehen sein.

Den Worten Dr. Frank Steinheimers, Leiter des Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Universität, zufolge, zieht nach der Schließung des Geiseltalmuseums die große wissenschaftliche Sammlung gleich in die Nachbarschaft zur zoologischen Sammlung an den Domplatz. Die besten Exponate sollen im neuen Naturkundlichen Universitätsmuseum am Friedemann-Bach-Platz in Halle ab 2015 in einer Ausstellung zur Evolution gezeigt werden." Ein entsprechender Antrag auf Finanzierung wurde im Sommer 2011 bei der Landesregierung eingereicht. „Es gibt in Sachsen-Anhalt keinen besseren Standort für eine Ausstellung und weltweit kaum spannenderes Material aus der erdgeschichtlichen Epoche des Eozäns", sagt Steinheimer. „Was wir am Friedemann-Bach-Platz in Zukunft zeigen werden, kennen Sie aus keinem anderen Museum weltweit. Auch hinsichtlich der Präsentation werden völlig neue Wege beschritten werden." Mehr verrät der promovierte Ornithologe nicht.

Dr. Meinolf Hellmund, Paläontologe und Kustos der Geiseltalsammlung, begründet, weshalb eine Schließung des Geiseltalmuseums bereits vor dem eigentlichen, für Ende 2014 terminierten Auszug nötig ist: „Ein Umzug der hochempfindlichen und zerbrechlichen Fossilien braucht einen entsprechenden Vorlauf. Wenn wir Ende des Jahres schließen, um in der Ausstellung mit dem Verpacken beginnen zu können, brauchen wir noch mindestens zwei weitere Jahre, um die gesamte Sammlung fachgerecht an den Domplatz verlagern zu können." Seit nunmehr zwei Jahren werden maßgerechte Transportkisten für die Fossilien angefertigt und eine Datenbank mit Beschreibungen und Fotos der Einzelobjekte aufgebaut. Maßnahmen, die erst durch öffentliche Gelder vom Bund, vom Land und von der Kommune unter der sogenannten Kommunal-Kombi-Förderung möglich geworden sind.

Um nicht sang- und klanglos in die Einpackphase überzugehen, dürfen vom 8. November 2011 bis Weihnachten 2011 nochmals Schulkinder zu einem ganz besonderen Erlebnis ins Geiseltalmuseum kommen. Das Ensemble des Thalia Theaters inszeniert dort das „Fliegende Klassenzimmer" und schickt Professor Friedrich Hermelin aus, wieder einmal einen Kriminalfall zu lösen, der sich diesmal um einen besonderen Fund im Geiseltalmuseum drehen wird.
Quelle: News d. Stadt

Internet: www.geiseltalmuseum.de

Alle Angaben sind ohne Gewähr!

 

 


Seite bereitgestellt in 0.017s - © 2001-2012wag